Schneller Lernen mit kleinen Bewegungen

Wäre doch endlich die kalte Jahreszeit vorbei, dann würde ich öfters vor die Türe gehen und mich bewegen.

Die Konzentration lässt bei der Arbeit nach, insbesondere wenn Sie stundenlang einem Meeting folgen, an langen Besprechungen in Englisch teilnehmen, englische Telefongespräche führen oder vor dem Rechner sitzen.

Sie müssen zu Ihrem nächsten Geschäftstermin. Auf dem Weg zum Flughafen bricht bei Ihnen schon wieder der Schweiß aus, da der Verkehr durch Wanderbaustellen ins Stocken gerät, Sie in Zeitnot geraten, das Handy nicht still hält und Sie noch herausfinden müssen, wo Ihr Abflugcounter ist.

Ihnen ist es dabei unmöglich, sich auf eine Sache zu konzentrieren. Tausend Sachen lenken Sie ab und hindern Sie, sich zu fokussieren.

 

Was können Sie dagegen tun?

Wissen Sie eigentlich, dass Ihre Augen den Hauptanteil dazu beitragen sich zu konzentrieren? Uns fällt es zum Beispiel schon schwer sich 30 Sekunden auf einen Punkt zu konzentrieren ohne den Blick davon abzuschweifen. Probieren Sie diese Übung einmal öfters am Tag aus. Sie üben damit die Blickstabilisierung und erhöhen Ihre Aufmerksamkeit und Konzentration. Ist ja klar: je besser Sie sich auf einen Punkt konzentrieren können, desto besser können Sie es auch in anderen Bereichen.

Und noch eine Übung: Fixieren Sie mit einer Hand am Kinn Ihren Kopf. Den Kopf können Sie nun nicht mehr bewegen. Nun nehmen Sie einen Finger der anderen Hand und kreisen ihn – mal im Uhrzeigersinn – mal gegen – mal machen Sie die Kreuzbewegungen. Nur Ihre Augen sind im Einsatz und folgen Ihrem Finger. Der ganze Gehirnprozessor wird jetzt aktiviert. Damit erhöhen Sie Ihre Konzentration, prägen sich Dinge leichter ein, erinnern sich besser und könnten so viel leichter und effektiver eine Fremdsprache lernen.

Ganz einfach und wirkungsvoll für den gesamten Körper und Ihren Geist. So machen neue Dinge und das Lernen wieder Spaß!

 

Tipp: Um die Übungen auch konsequent durchzuführen, rate ich Ihnen, sich einen sogenannten „Trigger“ zu setzen. Z.B immer wenn Sie auf die Toilette gehen, oder einen Anruf bekommen/tätigen, sich einen Kaffee holen, Sie von einer Kollegin unterbrochen werden oder ein Kollege das Büro verlässt etc. Immer wenn das passiert, machen Sie Ihre Übung. So wird Ihre Übung regelmäßig in Ihren Arbeitsablauf integriert ohne sie zu vergessen.

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