Von der falschen Annahme ausgehen und Sie geben doch immer Ihr Bestes!

090715

Wie häufig begegnet mir dieses Phänomen? Ich besuche ein Unternehmen und führe englische Einstufungsgespräche durch. Die Beschäftigen erzählen mir von ihrer Arbeit d.h von ihren Arbeitsprozessen, den Geschäftspartnern, den Lieferanten und ihren Arbeitskollegen aus vielen Teilen der Welt.

„Ja, das waren noch Zeiten als ich hier vor 23 Jahren begann“ resümierte ein Beschäftigter. „Ich hatte deutsche Arbeitskollegen, es gab eine Produktionsstätte in Deutschland und die Materialeinkäufe für unsere Produktion wurden hauptsächlich in Deutschland getätigt. Wenn die Verbindung mal ins Ausland ging übernahm der Boss die Verantwortung und kümmerte sich darum.“ Nachdenklich schaut er mich an und fährt fort: “Heute sind die Produktionsstätten oft im Ausland, wir haben ausländische Arbeitskollegen hinzugewonnen, die Materialien werden aus dem Ausland geliefert und viele neue Kooperationspartner sind im Ausland angesiedelt. Wir tauschen unser Know-how miteinander aus und finden zusammen die besten Lösungen. Wenn eine Maschine nicht läuft, holen wir den Rat bei den Herstellern, die diesen Service anbieten. Doch wissen Sie was?“ fährt er weiter fort: „wir müssen das Problem in Englisch darlegen können, oft übers Telefon kommunizieren. Da kommt es auf Details ein. Wenn z.B ein Maschinenteil nicht richtig zusammengesetzt wurde, nur ein kleiner Stecker vertauscht oder das Design des Produktes leicht verändert wurde, was die Maschine zum Stillstand bringt. Dann heißt es diese Fehler über die englische Kommunikation heraus zu finden!“

„Und nun sage ich Ihnen etwas“, kam es leise und geheimnisvoll aus seinem Munde. „Ganz langsam und schleichend hat sich die Geschäftssprache geändert und uns blieb nichts anderes übrig als zu sprechen und uns irgendwie anzupassen. Ob wir es konnten oder können oder nicht. Danach fragt leider selten einer. Und natürlich schieben wir unangenehme Gespräche auf die lange Bank, missverstehen uns und der Prozess wird unnötig lange hinausgezögert. Würden Sie gerne Ihrem Vorgesetzten eingestehen, dass Sie aufgrund der Kommunikations-differenzen Ihre Arbeit nicht zur vollsten Zufriedenheit ausüben? Und umgekehrt möchte der Vorgesetzte uns nicht mit zusätzlichen Englischschulungen belasten oder mit seinem Vorschlag implizieren, dass wir unsere Arbeit gar nicht Bestens machen können.“

Ist das nicht vertrackt! Sowohl Beschäftigter als auch Arbeitgeber gehen von der gleichen Ausgangssituation aus, doch beide scheuen sich, die Wichtigkeit einer Firmenschulung in Englisch zu kommunizieren und herbeizuführen. Es könnte zu der missverständlichen Annahme führen, dass der eine dem anderen unterstellt seine Aufgaben nicht fachmännisch auszuführen bzw. unzufrieden mit den erbrachten Leistungen ist.

So ist es umso erfreulicher, wenn beide Seiten den Vorteil für das Unternehmen und die eigene persönliche Weiterentwicklung erkennen.

So wie das Unternehmen ständig wächst, müssen auch die Kenntnisse und das Know-how der Beschäftigten konstant wachsen. Dieses Bestreben sollte sowohl von Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmerseite selbstverständlich sein. Und dafür müssen die Bedingungen im Unternehmen geschaffen werden.

 

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